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„GeriAktiv – Fit ins Alter“ geht in die zweite Runde

Nach dem erfolgreichen Abschluss des ersten Teils unserer Studie – gefördert von der Sparkassenstiftung Zukunft – starten wir mit einer zweiten Gruppe ins neue Jahr. Alle Teilnehmer*innen der ersten Gruppe absolvierten das Programm sehr erfolgreich, es fand großen Anklang. Einige der Teilnehmer*innen entschieden sich für eine Weiterführung des Fitnessprogramms. Die Ergebnisse werden in der Zwischenzeit ausgewertet.

 

 


Zwischenbilanz der Studie: „Geri Aktiv – Fit im Alter“

Wir möchten sie bei der Studie: „Geri Aktiv – Fit im Alter“, die von der Sparkasse gefördert wird auf dem Laufenden halten, deswegen hier ein kleiner Zwischenbericht. Zu Anfang der Studie waren wir überrascht, auf wie viel Resonanz das Programm stieß und alle Plätze schon nach wenigen Tagen belegt waren. Die Ausdauergeräte „NuStep“ & „MotoMed“ zeigten sich von Anfang an sehr beliebt bei den Teilnehmern*innen, die 12 Minuten täglich an den Geräten arbeiten dürfen. Nach dem Training an den „Crosstrainern“ geht es mit professioneller Hilfe an verschiedene Fitness Geräte und Übungen, um verschieden Körperregionen effektiv zu stärken.  Schon nach zwei Wochen berichteten die ersten Teilnehmer*innen über kleine Verbesserungen im Alltag und die Werte sprechen auch dafür! Bis Dato verläuft die Studie gut und die Teilnehmer*innen haben ihren Spaß.

 


Teilnehmer gesucht für das Projekt „Geri Aktiv – Fit im Alter“

wir möchten Sie hiermit herzlich zur Teilnahme an unserem 3-wöchigen Programm Geri Aktiv – Fit im Alter in unserem Institut einladen. Die Förderung durch die Sparkassenstiftung Zukunft für den Landkreis Rosenheim ermöglicht die Durchführung dieses Angebots kostenfrei. Hierbei erhalten Sie die Möglichkeit, Ihre Fitness für den Alltag zu verbessern und an neuartigen Trainingsgeräten unter sportwissenschaftlicher Betreuung zu trainieren. Das Geri Aktiv – Fit im Alter soll vergleichen, inwiefern das Ausdauergerät Nustep (ein Sitzcrosstrainer) und das Ausdauergerät Motomed (sorgt ebenfalls für die Bewegungsförderung und Muskelaktivität) zur Aufrechterhaltung und Verbesserung Ihrer Fitness beiträgt. Nach der Ausdauereinheit an einem dieser zwei Geräte erhalten Sie zusätzlich ein individuelles Muskelkräftigungsprogramm.

Für die Durchführung suchen wir Personen ab dem 70. Lebensjahr mit und ohne Bewegungseinschränkungen, sowie mit und ohne Hilfsmittel.


Bei Interesse melden Sie sich bitte ab sofort bis zum 30.11.17 bei uns!
Hermann-Buhl-Institut
Ghersburgstr. 9
83043 Bad Aibling
Tel.: 08061/494 700
Email: hypoxieleiter@hermann-buhl-hypoxie.de

gefördert von:


Probandenaufruf!

Schlafen im Dienste der Wissenschaft

Beeinflussen β-Blocker den Schlaf in der Höhe? Diese Frage stellte sich uns als sich im vergangenen Jahr zwei Patienten bei uns mit Schlafproblemen im Urlaub in Südtirol vorstellten. Unseren Messungen zufolge stellte sich bei den beiden Patienten bereits bei 1500m das Phänomen der periodischen Atmung ein. Normalerweise tritt dies bei Gesunden erst in deutlich höheren Regionen auf. Nach eingehenden Untersuchungen stellte sich heraus, dass der ß-Blocker die adäquate Anpassung der Herzfrequenz verhindert und die Entstehung von wiederkehrenden Atemaussetzern (periodischer Atmung) befördert.

Wir möchten diesen Umstand wissenschaftlich ergründen und suchen in diesem Zusammenhang Probanden die:

  • älter als 40 Jahre alt sind
  • einen ß-Blocker einnehmen (z.B. Bisoprolol od. Metoprolol)
  • keine Herzinsuffizienz haben

Ablauf der Tests:

1.      Voruntersuchung: Zur Voruntersuchung werden Sie von uns eingeladen. Diese dauert etwa 30 Minuten. Hier werden vor Allem Ihre anthropometrischen Daten Größe, Gewicht und BMI ermittelt. Außerdem wird eine Herzechokardiographie durchgeführt, um Ihre Herzfunktion zu analysieren. (Auswurffraktion) Der Herzultraschall ist ein nicht invasives Messverfahren, das keine Risiken birgt.

2.      Erste Testnacht: Sollten Sie zur Studienteilnahme geeignet sein, werden Sie von uns informiert und zum ersten Schlaftermin eingeladen. Gegen 21 Uhr werden Sie bei uns an ein Schlaflabor angeschlossen. Dieses Messinstrument erhebt eine Vielzahl von Daten wie Puls, EKG, EEG, Bauch und Brustbewegungen und Sauerstoff im Blut. Unser Augenmerk liegt dabei vor Allem auf Ihrer Atemtätigkeit. Diese Untersuchung ist ebenfalls nicht invasiv und läuft über Nacht weiter, während Sie schlafen. Am Morgen können Sie je nach Wunsch zwischen 6 und 8 Uhr unseren Höhenschlafraum verlassen und die Messung beenden.

3.      Zweite Testnacht: Die zweite Messung findet mindestens eine Woche später statt und läuft genauso wie die erste Nacht ab.

SchlaflaborSie werden die beiden Nächte in unserer Höhenkammer verbringen. In diese können wir den Sauersoffgehalt in der Luft derart verringern können, dass ähnliche Bedingungen wie auf 1500m herrschen. Sie schlafen also ohne Atemmaske und können sich nachts falls nötig frei in unserem Schlafraum und dem angrenzenden Bad bewegen.

Da diese Studie verblindet ist werden Sie nicht wissen in welcher Nacht Sie auf 450m und auf 1500m simulierter Höhe schlafen. Nach Ablauf der Studie können wir Ihnen gerne darüber Auskunft geben.

Sollten Sie noch weitere Fragen haben und Interesse an einer Teilnahme haben kontaktieren Sie und bitte!


Hypoxia physiology symposium memorzing Hermann Buhls 90th birthday at the medical education center of UH in Honolulu

On Dec. 16th, Ralph Sohet MD PhD, chairman of the Cardiovascular research center at the Medical School of the University of Hawaii in Honolulu, Prof. em. Bruce Soll MD from Queens Medical Center in Honolulu and our group with master course students and research members of UIBK have held a very fruitful brainstorming symposium open to the public.

Prof. Soll reported on sleep positioning in relation to intrathoracical fluid in patients with heart failure. Data from the publication in Sleep 2009 and new data from his coworker. Prof. Sohet reported on his work  of  doxycyclin take way triggered extended HIF function in mice hearts and how micro RNA of gene C19 can adverse this extended hypoxic effect. In the far future maybe one possible intervention on hypoxic human hearts.

Our group reported about cardio rehabilitation in geriatric patients in moderate hypoxia (Stephan Pramsohler), the study protocol of the Mauna Kea normobaric-hypobaric hypoxia comparison study (Linda Rausch and Matthias Fries), cardio events in scuba diving (Nicolai Szenlenzcy) , cardio events in alpine skiing (Lukas Höllriegl), Chronic Hypoxia in Chilean Mine Workers (Maike Huth), Ergospirometry with forced steps at 7000m altitude and at Everest base camp (Hanno Fröhlich), the life of Hermann Buhl and Hif and fat metabolism (Nikolaus Netzer).

Long and active discussions followed each presentation and left the feeling that every participant really profitted from this half day brainstorming symposium.

N. Netzer

 

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Last study leg not performed. Due to successful third leg no change in study outcome.

The last of the planned four study legs has not been performed. This is fortunately not harming the outcome of the main parameters of the study protocol: 1. Comparison of shape of flow volume curve in normobaric and hypobaric hypoxia. 2. Comparison of VO2max ml/kg 3. Comparison of SaO2 values and Lake Louise Score during hike (hypobaric) and simulated hike (normobaric), because all measurements already worked fine on the third leg (hypobaric hike on Mauna Kea).  The last leg was to prove if an overnight stay at a moderate altitude of 2000-2800m would change outcome on some of the parameters based on a new theory that already a few hours at moderate altitude deliver enough acclimatization.

After the third leg there was some argueing with administrative officials of the Mauna Kea UH administration due to a ranger intervention transporting three study volounteers down from summit to our second parked car at the visitor center, because they seemed mountain sick. Therefore Mauna Kea UH administration did not allow us to stay overnight near the visitor center at 2800m and the state park camp site at 2200m was closed. A plan B to stay at 2200m at a parking spot near the start of the road to the Mauna Loa weather observatory, first agreed on by all participants, failed because three study members did not volounteer on the actual day and performing the leg with just three volounteers wouldn’t have made sense. N.Netzer

 

Picture: Students at 3200m on Humuula trail on third study leg. Mauna Loa in the background

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